zum Thema Gesundheit:


Haus der Generationen Stolzenau e.V.
Begegnung – Beratung – Begleitung – Bildung
zum Thema Gesundheit:

Ein Hebräisches Capriccio
Der Komponist und Gitarrist Ariel Lazarus stellt sich vor
Mittwoch, 24. August 2016, 19:00 Uhr
Alte Synagoge Petershagen, Goebenstr. 5+7
Ariel Lazarus ist der Urenkel des letzten jüdischen Kantors in Lübbecke, seine Mutter sephardischer Abstammung. Er selbst lebt mit seiner Familie in Rehovot, Israel. Seine Kompositionen nehmen diese sehr unterschiedlichen Einflüsse auf: Elemente der Synagogalmusik, israelische Klänge, spanischer Flamenco und westliche klassische Musik verschmelzen in seinen Werken.
Der junge Komponist wird an diesem Abend einen Einblick in sein Leben und seine Musik geben. Begleitet wird er hierbei von Aaron Müller, Geige (Berlin) und Katrin Langewellpott, Cello (Osnabrück).
Ariel Lazarus studierte am Hed College in Tel Aviv und an der Universität von Oklahoma City klassische Gitarre und Komposition. Sein Promotionsstudium setzte er dann bei den israelischen Komponisten Gideon Lewensohn und Betty Olivero an der Bar-Ilan-Universität fort.
Seine sinfonischen Werke wurden vom Raanana Symphony Orchester Israel uraufgeführt und seine Kammermusik von verschiedenen Musikern in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Ungarn und Israel und in den USA. Die Tonsprache von Ariel Lazarus ist einzigartig unter den zeitgenössischen Komponisten Israels. Zur Zeit arbeitet Ariel Lazarus als Dozent am Academic College in Ono, der School of Jazz in Rimon und dem Academic College of Education in Givat Washington.
Anmeldung wegen begrenzter Platzzahl bitte namentlich:
bei Wolfgang Battermann Tel. (05707) 1378 oder 2389 wegen begrenzter Platzzahl. Danke!
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen (AG ASP)
in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden (GCJZ)
Kontakt: Wolfgang Battermann, AG ASP, Tel. 05707-1378,
Wir sind wieder dabei!

Mi, 20.05.2015, 19:00 – 21:00 Uhr
Nienburger Kulturwerk
Informations- und Diskussionsveranstaltung:
AfD: Mit Stammtischparolen zum politischen Aufstieg
Mit populistischen Parolen wie „Raus aus dem Euro- zurück zur DM“, „Wir sind nicht das Weltsozialamt“ oder auch „Mut zur Wahrheit-Mut zu Deutschland“, gelang es der vor zwei Jahren gegründeten AfD, politischen Zuspruch und Wahlerfolge insbesondere aus der Mitte der Gesellschaft zu erlangen. Dabei knüpft die AfD in ihrer Propaganda an die Gemütslage des „entsicherten Bürgertums“ (Prof. Heitmeyer) an und mobilisiert Ressentiments nicht nur gegen die etablierten Parteien, sondern insbesondere auch gegen gesellschaftliche Minderheiten. Wohlstandschauvinistische Interessen werden vielfach sozialpopulistisch verpackt, Stammtisch-Argumente erklärtermaßen zum Ausgangspunkt politischer Kampagnen genutzt. Leugnung des Klimawandels, Ablehnung des Mindestlohns und der Rente mit 63, Einführung der Kirchhofsteuer zugunsten der Besserverdienenden, Ablehnung des Gender-Mainstreamings und der sexuellen Vielfalt, Einwanderung nur unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Nützlichkeit; diese und andere Programmpunkte der AfD werden in dem Vortrag dargelegt und kritisch beleuchtet. Zudem wird die Aussage des Parteiführers Bernd Lucke am Abend der Hamburg-Wahl im ZDF: „Wir haben nie mit PEGIDA zusammengearbeitet“ als grobe Unwahrheit entlarvt. Anhand zahlreicher Beispiele wird die organisatorische und politische Zusammenarbeit zwischen der AfD und PEGIDA, HAGIDA, OLGIDA etc. nachgewiesen und darüber hinaus der äußerst rechte Rand der Partei anhand ausgewählter Dokumente präsentiert.
Erika Schneider (recherche-nord)
Ralf Beduhn (Leiter der Kommission „Courage gegen Rechts“ im Landesverband der GEW)
Veranstalter: WABE-Koordinations- und Fachstelle