Offenes Impfangebot im Haus der Generationen

Am Samstag, den 11.12.2021 findet von 10 – 13 Uhr ein offenes Impfangebot im Haus der Generationen Stolzenau statt. Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren haben die Möglichkeit, durch Fachpersonal mit den Impfstoffen der Hersteller „BioNTech/Pfizer“ oder „Johnson & Johnson“ geimpft zu werden. Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren müssen in Begleitung eines Elternteils sein, 16- und 17-Jährige benötigen eine Einverständniserklärung der Eltern. Es finden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zum Impftermin mitzubringen sind der Personalausweis und, wenn vorhanden, der Impfausweis. Das Impfangebot ist eine Kooperation des Mehrgenerationenhauses Haus der Generationen Stolzenau und des Landkreises Nienburg.

Weiter Informationen im MGH unter 05761 902696.

VHS-Kurs Basenfasten

Die VHS-Arbeitsstelle Mittelweser sucht dringend noch 2-3 Teilnehmer*innen für diesen Kurs! Anmeldungen bitte online oder bei Martina Broschei, Tel. 05761 9026209 oder vhs-mittelweser@gmx.de

Ort:Mühle, Landesbergen , Kursnummer: 22F3F010 

BeginnMi., 17.11.2021, 18:30 – 20:45 Uhr, 3 Abende bis 01.12.2021
Kursgebühr31,50 €
Dauer3 Abende
KursleitungHelga Wuttke
BemerkungenBequem anziehen, Isomatte und etwas zum Trinken mitbringen.
Eine vorherige schriftliche oder Online Anmeldung ist bei der Arbeitsstellenleitung erforderlich.

Basenfasten – eine sanfte Methode zur Entschlackung, Gewichtsreduktion, Darmregulierung.
Während des Basenfastens wird auf Nahrungsmittel verzichtet, die sich sauer verstoffwechseln. Diese Diät besteht im Wesentlichen aus gedünstetem Gemüse, Obst und Salaten und sollte 1 – 2 Wochen beibehalten werden. Danach erfolgt ein Kostaufbau in eine zukünftige sinnvolle Ernährung, die den Körper nicht übersäuert und bei den meisten Erkrankungen notwendig ist, um wieder zu gesunden. Schon nach wenigen Tagen kann eine Umstellung wahrgenommen werden, wie z.B. das Verschwinden des Heißhungers auf Süßes, besserer Schlaf, das Abklingen von Beschwerden und ein wesentlich leichteres Körpergefühl. Ernährungsgewohnheiten werden in Frage gestellt, Neugierde und Begeisterung für machbare Alternativen geweckt.

VHS-Kurs Workshop: Smartphone / Tablet (Aufbau)

Diesen Kurs können Sie sowohl mit Ihrem Smartphone als auch mit Ihrem Tablet besuchen, sofern beide über das Be- triebssystem Android verfügen. Sie nutzen Ihr Smartphone/ Tablet bereits bzw. haben einen unserer Einführungskurse besucht? Jetzt möchten Sie Unsicherhei- ten beheben und Probleme bei der Be- dienung besprechen? In diesem Kurs können Sie Ihre Fragen stellen und erhalten weitere Tipps für die Nutzung Ihres Smartphones / Tablets.

Dieser Kurs ist für Besitzer:innen von iPhones und iPads nicht geeignet! Für Sie startet ein Extra-Kurs im Januar 2022.

Bitte bringen Sie Ihr eigenes vollgeladenes Android-Tablet / Smartphone mit.

Mittwoch, 10.11.2021, 18:30 – 20:00 Uhr, 3 Abende
Anmeldung in Stolzenau, Haus der Generationen, Oldemeyerstraße 9, 05761 902696

Kurs-Nr 22P5B850, Dozent Michael Thäte, Gebühr 25,20 €

Besuch der Bundestagsabgeordneten im Mehrgenerationenhaus

v.l.n.r. Ursula Volans, Fred Nordmann, Marja-Liisa Völlers, Katja Keul, Polina Witte, Ute Müller

Auf Einladung des Haus der Generationen Stolzenau e.V. trafen sich die Bundestagsabgeordneten Katja Keul (B`90/Die Grünen) und Marja Völlers (SPD) mit der Leiterin des Mehrgenerationenhauses Ute Müller und dem ehemaligen Bundeswehrsoldaten Fred Nordmann, um über die aktuellen Entwicklungen in Afghanistan und deren Auswirkungen auf die örtliche Beratungsstelle zu diskutieren. Zudem sprachen sie über die drohenden Stellenkürzungen in der Migrationsberatung, die das Land Niedersachsen im Haushaltsentwurf vorsieht.
 
„Die aktuellen Umstände sind arbeitstechnisch vergleichbar mit denen von 2015/16, jedoch ist die Stimmung eine ganz andere. Damals waren die ankommenden Menschen positiv gestimmt und zukunftsorientiert, heute kommen viele Afghanen zu uns, die einfach nur weinen und um zurückgebliebene Familienangehörige bangen“, schildert Ute Müller die derzeitige Situation der Migrationsberatung. Alle Versuche, effektiv zu helfen und Familienangehörige ausfindig zu machen und nach Deutschland zu holen, würden zu nichts führen. „Ich bin fassungslos über das Zurücklassen so vieler Menschen, die über Jahre mit unseren Soldaten zusammengearbeitet haben“, so die Leiterin weiter.
 
Fred Nordmann, der als Soldat insgesamt zweieinhalb Jahre in Afghanistan verbracht hat, zeigt sich ebenfalls zutiefst enttäuscht über die Entwicklungen. Er kritisiert außerdem den geringen Stellenwert, welcher den Ortskräften schon zu Einsatzzeiten entgegengebracht worden sei. Die Ortskräfte seien nicht ernst genommen worden, obwohl sie für die SoldatInnen zu jeder Zeit den Kopf hingehalten und die Camps beschützt hätten. Nordmann macht zudem deutlich, dass schon lange abzusehen gewesen sei, dass gesteckte Ziele nicht erreicht würden und man sich auf der Stelle drehte. Umso mehr schockiert ihn die nun stattfindende Behandlung der Ortskräfte durch die Bundesregierung.
 
Katja Keul, die Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags ist, sieht in der „Katastrophe mit Ansage“ ein klares Versagen der Bundesregierung, insbesondere von Innenminister Seehofer und Außenminister Maas. Laut der Grünenabgeordneten sei das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts de facto bereits wieder geschlossen und Listen mit Namen und Daten von zu evakuierenden Personen werden nicht mehr angenommen. Hinzu komme, dass seit Jahren Visa für den Familiennachzug nur schleppend bearbeitet würden, so dass auch Menschen, die eigentlich längst in Deutschland sein dürften, jetzt in Afghanistan festsitzen. Es könne zurzeit also nur darauf gesetzt werden, dass der zivile Luftverkehr wieder aufgenommen werden könne und die Taliban diese Menschen dann ausreisen lassen. „Allen Menschen, denen es dann eigenständig gelingt, aus Afghanistan auszureisen, dürfen bei der Einreise nach Deutschland keine Steine in den Weg gelegt bekommen“, so die Grünenpolitikerin. Die drohende humanitäre Katastrophe, welche Millionen von Menschen in dem Land betreffen werde, sei ein weiteres riesiges Problem, welches in naher Zukunft auf uns zukommen werde, erklärt Keul weiter. 

Die Chance des Gesprächs mit Bundespolitikerinnen nutzt Ute Müller auch, um auf die drohenden Stellenkürzungen aufmerksam zu machen, welche im aktuellen Haushaltsentwurf des Landes vorgesehen seien. „Trotz gestiegenem und weiter steigendem Personalbedarf nicht zuletzt durch die Afghanistankrise wird unsere Arbeit jetzt unverständlicherweise durch finanzielle Streichungen bedroht“, so Müller. Die Abgeordnete der Grünen zeigt ebenfalls deutliches Unverständnis für diese Pläne. „Jeden Cent, der jetzt in der Migrationsberatung gekürzt wird, zahlen wir hinterher doppelt und dreifach zurück. Schlechte Integration ist auf lange Sicht viel teurer als ein gut finanzierter Prozess von Beginn an“, so Keul. Alle Anwesenden sind sich einig, dass die Antwort auf die Geschehnisse in Afghanistan keine Kürzung der Migrationsberatungsstellen sein darf. Die so wertvolle Arbeit des Mehrgenerationenhauses und vieler anderer Stellen im Land müsse entsprechend wertgeschätzt werden.

1. Juli – Welttag gegen antimuslimischen Rassismus

Warum ist der 1. Juli der Tag gegen antimuslimischen Rassismus?

Am 1. Juli 2009 wurde Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden ermordet, als sie nach einer Zeugenaussage das Gebäude verlassen wollte. Der Mord an der schwangeren, 32-jährigen Pharmazeutin aus Ägypten wurde auch international zur Zäsur dafür, welche Folgen Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus haben können. Seitdem steht der 1. Juli als Tag gegen antimuslimischen Rassismus für entschiedenes Eintreten für eine solidarische, demokratische, freiheitliche und offene Gesellschaft.

Nähere Infos gibt’s hier: https://allianzgegenhass.de/#alle-sind-gegen-rassismus-schoen-waer-s

Podcast: Ehrenamt, wichtig – schon immer!

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Der Landkreis Nienburg (Jugendpflege und Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe) und der Kreisjugendring haben eine Podcast-Reihe initiiert, in der man sich in Interviews einen Einblick in die ehrenamtliche Tätigkeit verschiedenster Menschen aus dem Landkreis verschaffen kann, um zu erfahren, was Ehrenamt bedeutet, was da läuft, welche Möglichkeiten es gibt und welche Menschen dahinter stehen. 
In Folge 28 sind übrigens wir zu hören 😉 https://vereint-nienburg.podigee.io/30-neue-episode