Wir sind jetzt auch auf Instagram!

Dort gibt es noch mehr Einblicke in unseren Alltag, Aktionen und Veranstaltungen – vom Offenen Treff über Angebote für Kinder und Jugendliche bis hin zu Beratung und Ehrenamt.

Folgt uns gern unter @hausdergenerationenstolzenau und teilt unseren Account mit Menschen, die sich für Begegnung, Unterstützung und Miteinander in Stolzenau interessieren.

Die neuen VHS-Programme sind da!

Anmeldungen sind hier https://www.vhs-nienburg.de/kurssuche/liste?suchesetzen=false&kfs_aussenst=F%20-%20Mittelweser möglich für unsere und alle anderen Kurse der Arbeitsstelle Mittelweser.

Wer Probleme mit einer Online-Anmeldung hat, kann sich im Haus der Generationen melden – wir helfen gerne weiter!

Mittwochs nachmittags geschlossen!

Aus organisatorischen Gründen können wir leider ab sofort mittwochs nachmittags keine Beratungen mehr anbieten. Die Zeiten sind also

Mo – Fr 9-13 Uhr

Mo, Di, Do 9-13 und 14-17 Uhr

Es kann auch vorkommen, dass diese Zeiten teilweise nicht besetzt werden können, dann hängt ein Infoschild an der Tür.

Gemeinsames Fastenbrechen im Haus der Generationen

Banner als Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt überreicht

Übergabe des Banners vom Team der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe an das Team vom Haus der Generationen

Übergabe des Banners vom Team der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe (Carmen Prummer und Nina Heuer) an das Team vom Haus der Generationen (Ute Müller, Rawda al Kallas und Rita Scherwinski-Hoting)

Am Freitag, den 27. Februar 2026, fand um 17:30 Uhr im Haus der Generationen in Stolzenau ein gemeinsames Fastenbrechen statt. Die Menschen verbrachten einen schönen Abend in gemeinsamer Runde und tauschten sich über verschiedene Themen aus. 

Das Fastenbrechen bot Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, zum Austausch und zum gemeinsamen Essen. In wertschätzender Atmosphäre kamen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen zusammen, um das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang gemeinsam zu genießen. 

Ein besonderer Moment des Abends war die Übergabe eines Banners, das sichtbar für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander stehen soll. Auf dem Banner sind unter anderem die Worte „Miteinander“, „Akzeptanz“, „Respekt“ und „Gleichberechtigung“ zu lesen. Außerdem zeigt es mit dem Satz „Wir sind nicht machtlos. Schüler:innen haben auch eine Stimme“ die Perspektive junger Menschen auf. Das Banner wurde im Rahmen der Courage Conference im November 2025 von Jugendlichen gestaltet. Die Courage Conference wird von Peter Karaskiewicz organisiert, der unter anderem für das Thema „Communities That Care“ (CTC) zuständig ist. 

Überreicht wurde das Banner von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe Nienburg, die die Courage Conference regelmäßig mit plant und begleitet. Mit der Übergabe setzt sie ein deutliches Zeichen für Engagement, Beteiligung junger Menschen und Integration vor Ort. 

Das Fastenbrechen war somit nicht nur ein gemeinsames Essen, sondern auch ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt im Haus der Generationen. 

AfD-Verbot – pro und contra

21. August um 19:00 Uhr in Stolzenau
Der Runde Tisch für Demokratie Steyerberg und  der Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt Nienburg laden ein zu einer Veranstaltung am 21. August um 19:00 Uhr im Haus der Generationen in Stolzenau, Oldemeyerstr. 9, über ein mögliches Verbot der rechtsextremen AfD.

Die AfD wird seit Jahren vom Institut für Menschenrechte, sowie von Wissenschaftler:innen und Fachjournalist:innen als rechtsextrem und demokratiefeindlich bewertet.
Der Verbotsantrag einer Gruppe von Abgeordneten um den CDU-Politiker Marco Wanderwitz fand in der vergangenen Legislatur keine Mehrheit, obgleich eine rechtliche Expertise von 17 anerkannten Verfassungsrechtler:innen schon damals belegte, warum die AfD als rechtsextrem und demokratiefeindlich bewertet wird und die Voraussetzungen für ein Parteiverbot nach Art. 21. GG erfüllt.

Viele Bundestagsabgeordnete erwarteten damals die Veröffentlichung eines Gutachten des Bundesamt für Verfassungsschutz zur AfD. Die jetzige Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem kam vor diesem Hintergrund zu spät. Die Forderung nach einem Verbot der AfD wurde nach den ersten Informationen zur Einstufung erneut befeuert. 

„Der jüngste Besuch der rechtsextremen Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah und Manuel Krauthausen in Schweringen sowie die Eröffnung eines AfD-Büros in Nienburg durch einen erklärten Anhänger  des vermeintlich aufgelösten Höcke-Flügels aus Hannover macht deutlich, dass die rechtsextreme AfD Ressourcen aus der Landeshauptstadt nach Nienburg verlagert und wir uns der Herausforderung im Landkreis Nienburg  besonders stellen müssen.“, so eine Sprecherin des Runden Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt Nienburg. 

Gleichwohl ist die Forderung nach einem AfD-Verbot umstritten. Die Mehrheit der Bundestagsabgeordnete hat sich laut einer Veröffentlichung der Tageszeitung Weser Kurier ihre abschließende Meinung zum AfD-Verbot noch nicht gebildet. 

Dem Runden Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt Nienburg liegt inzwischen das vollständige Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutzes vor und die Initiative beschreibt mit einem Zitat aus dem Fazit des Gutachtens die Radikalisierung der AfD als kaum umkehrbar: „Entsprechend ist im Unterschied zum letzten Gutachten nicht mehr davon auszugehen, dass es gemäßigteren Kräfte in der AfD noch möglich ist, diese festgestellte verfassungsfeindliche Prägung der Gesamtpartei umzukehren.“ (Quelle: BfV-Gutachten 2025, S. 1065) 

Der Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt verweist aber auch auf Rechercheplattformen wie www.afd-verbot.de, die weitere Fakten zur rechtsextremen AfD bereitstellt.
Die Veranstaltung soll zunächst durch Informationen eine solide Gesprächsgrundlage schaffen, um dann eine sachliche Diskussion der Besucher:innen zu ermöglichen. 

Die Veranstalter:innen behalten sich Einlassbeschränkungen gemäß Versammlungsgesetz vor. Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören bzw. durch rassistische, rechtsextreme oder andere demokratiefeindliche Äußerungen aufgefallen sind, können abgewiesen und ausgeschlossen werden.