Einstieg in das Internet

Der VHS-Kurs „Einstieg in das Internet und erfolgreiche Suche im www“, 17L5B030, der am Donnerstag, 19.10.17, um 18:30 – 20:45 Uhr, beginnen sollte, fängt eine Woche später am 26.10. an! Er dauert wie geplant 8 Abende und kostet 79,20€. Anmeldung bei der Arbeitsstelle Stolzenau, Rolf Grote, 05761/ 7218 oder vhs-stolzenau@gmx.de.22426524_879333025566672_2425554186968105668_o

Infoabend im Mehrgenerationenhaus

WhatsApp Image 2017-03-08 at 21.14.07Welche Wege gibt es für Flüchtlinge in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt  in Deutschland? Für Asylsuchende oder Menschen mit Aufenthaltstitel ebenso wie für Ehrenamtliche ist es schwierig, den Überblick zu behalten, da die gesetzlichen Rahmenbedingungen kompliziert sind und sich auch immer wieder verändert haben.

 
Bei der gut besuchten  Informationsveranstaltung im Haus der Generationen Stolzenau stellten sich besonders die Veränderungen nach der Anerkennung als Flüchtling als unübersichtlich für alle Beteiligten heraus. Ellen Mühlenhof-Rabe, Leiterin des Integrationsbüros beim Jobcenter Nienburg, und Karim Iraki, Mitarbeiter des Jugendmigrationsdienstes (JMD), gelang es, hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Unterstützt wurden sie dabei von den BeraterInnen der Migrationsarbeit im Haus der Generationen(Peter Jilani, Ebru Öztürk, Ute Müller) sowie von  Fazila Jafari, die die Übersetzung für die zahlreichen afghanischen Flüchtlinge vor Ort hervorragend meisterte.
Einige Fragen konnten an dem Abend sicher geklärt werden, auch wenn nicht nur für Menschen mit Fluchtgeschichte die Zugänge zum deutschen Arbeitsmarkt manchmal schwer zu verstehen sind. Deutlich wurde auch, dass bei so gut wie allen Flüchtlingen ein sehr großes Interesse besteht, selbst für den eigenen Lebensunterhalt sorgen zu können, die Sprachkenntnisse zu verbessern und schließlich wirklich an der Gesellschaft teilhaben zu können.

Seminar Wiedereinstieg

Herausforderungen im Job erfolgreich meistern

„Ich weiß gar nicht, wo mir der Kopf steht“ – viele Frauen kennen dieses Gefühl. Insbesondere beim (Wieder-) einstieg in den Job oder dem Erklimmen höherer Stufen der Karriereleiter stellen sich immer wieder neue Herausforderungen. Wie Sie lernen, diese zielgerichtet zu meistern, erfahren Sie im Seminar „Wie kann ich mit neuen Vorhaben erfolgreich sein?“. Dieses bietet die Koordinierungsstelle frau+wirtschaft im Landkreis Nienburg am Dienstag, 14. Februar 2017 von 9.15-12.30 Uhr als Outdoorseminar in Stolzenau an. Veranstaltungsort ist das Haus der Generationen Stolzenau e. V., Oldemeyerstr. 9, 31592 Stolzenau.

Anmeldungen werden bis zum 7. Februar unter 05021-92291-95 oder info@frau-und-wirtschaft-ni.de entgegengenommen.

Lesung im Alten Amtsgericht Petershagen

 

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Prof. Dr. Guy Stern, Detroit/USA,  stellt seine Autobiographie vor

Mittwoch, 16. November 2016, 19 Uhr

im Amtsgericht Petershagen, Hauptstraße 16.

 

Erneut besucht Guy Stern Petershagen auf seiner Deutschlandreise, die ihn nach Berlin, München, Halberstadt und eben auch nach Petershagen führt! Dort weiß man das sehr zu würdigen, weil dieser Besuch neben seinen Reisen in die deutschen Großstädte keine Selbstverständlichkeit ist. Besonders freuen sich die Mitglieder und der Vorstand der AG Alte Synagoge über diesen – bereits dritten – Besuch von Professor Stern.

Er wird über seine Kindheit in der Weimarer Republik berichten, über die 30er-Jahre in Deutschland, die Nazi-Zeit, seine Emigration und den 2. Weltkrieg, aber auch über den Verlust seiner Eltern und Geschwister in den Vernichtungslagern.

Ebenso wird er über Camp Ritchie in den USA erzählen und seine Rolle als Ritchie Boy in Europa, seinen Lehrauftrag als Professor, seine Exilliteraturforschung, seine Gastprofessuren in Deutschland, seine Ehrungen u.v.m. Auch auf seine Besuche in Vlotho, der Heimat seiner Mutter, und seine damit verbundenen Kindheitserinnerungen beim Großvater Israel Silberberg wird er eingehen.

Wir wissen, dass er sich über die Begegnung mit Mitgliedern der Mendel-Grundmann-Gesellschaft freuen würde.

 

2004 drehte Christian Bauer einen bemerkenswerten Film über Guy Stern und andere Ritchie Boys. Immer wieder kam und kommt er nach Deutschland. Er lehnt Pauschalurteile bis heute ab und hat einen differenzierten Blick. In Detroit ist er Direktor eines Holocaust-Museums. Zu seinen Auszeichnungen gehört das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, außerdem ist er Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Hildesheim.

Prof. Stern wird außerdem am Mittwochmorgen von 8:15 bis 9:50 Uhr am Gymnasium vor 250 Schülern und Schülerinnen der EF und der Q 2 sprechen und deren Fragen beantworten.

 

Die AG Alte Synagoge Petershagen lädt Sie herzlich ein und

würde sich über Ihre rege Teilnahme sehr freuen!

 

Eintritt frei.

 

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V.

 

Kontakt: Wolfgang Battermann, AG Alte Synagoge Petershagen,
Tel. 05707 1378, info@synagoge-petershagen.de

27.10., 19:00 Uhr: Szenische Lesung: „Sonst wären wir hier zu Hause“

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„Sonst wären wir hier zu Hause“

Szenische Lesung zu Flüchtlingen seit der NS-Zeit

Donnerstag, 27.10.16 um 19.00 Uhr im Nienburger Kulturwerk

Sechs Fluchtgeschichten bringen Jugendliche in einer szenischen Lesung des Arbeitskreises Stolpersteine Rehburg-Loccum auf die Bühne. Allesamt sind es Schicksale aus der Region von Menschen, zu denen die Jugendlichen Kontakt haben – angefangen bei der jüdischen Familie Hammerschlag, die 1938 aus Rehburg floh, bis hin zu dem Jungen Aman aus Eritrea, der nach zweijähriger Flucht in 2015 in den Landkreis Nienburg kam.

Inszenieren Fluchtgeschichten von der NS-Zeit bis heute:

Jugendliche beim Workshop des Arbeitskreises Stolpersteine Rehburg-Loccum

„Sonst wären wir hier zu Hause“ – vor rund zehn Jahren stand Jose Hammerschlag auf dem jüdischen Friedhof in Rehburg, sah von dem Grabstein seines Urgroßvaters zu seinen Begleitern hoch und sagte diesen Satz. Zu Hause wäre er, der nun mit seiner Familie in Israel lebt, in diesem Rehburg, wenn die Hatz auf Juden in Deutschland nach der Machtergreifung durch die Nazis nicht gewesen wäre.

„Sonst wären wir hier zu Hause“ ist auch der Titel der Lesung. Geflohen oder vertrieben von zu Hause sind all jene, mit denen die Jugendlichen und weitere Mitglieder des Arbeitskreises gesprochen haben. Geflohen sind sie nicht nur aus dem Deutschland der Nazi-Zeit, vertrieben, geflüchtet aus vielen Regionen der Welt, heute wie gestern. Angekommen sind sie in Argentinien, Großbritannien und Deutschland. Manche Parallelen zeigen sich in den Schicksalen, jedes Schicksal ist dennoch einzigartig und berührend. Weshalb diese Menschen geflohen sind, was sie auf ihrer Flucht erlebten und wie sie angekommen und aufgenommen wurden – all das haben sie erzählt.

Neun Jugendliche haben gemeinsam mit der Theaterpädagogin Christine Gleiss und der Schulpastorin Susanne von Stemm das Drehbuch entwickelt, die Lesung inszeniert und einige von ihnen haben einen eigenen Song zu den Fluchtgeschichten geschrieben.

Gruppen, die zu der abendlichen Lesung kommen möchten, werden gebeten, sich im Kulturwerk unter Tel. 05021/922580 anzumelden. Der Eintritt ist frei.