Internationales Picknick am 11.10.25
AfD-Verbot – pro und contra
21. August um 19:00 Uhr in Stolzenau
Der Runde Tisch für Demokratie Steyerberg und der Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt Nienburg laden ein zu einer Veranstaltung am 21. August um 19:00 Uhr im Haus der Generationen in Stolzenau, Oldemeyerstr. 9, über ein mögliches Verbot der rechtsextremen AfD.
Die AfD wird seit Jahren vom Institut für Menschenrechte, sowie von Wissenschaftler:innen und Fachjournalist:innen als rechtsextrem und demokratiefeindlich bewertet.
Der Verbotsantrag einer Gruppe von Abgeordneten um den CDU-Politiker Marco Wanderwitz fand in der vergangenen Legislatur keine Mehrheit, obgleich eine rechtliche Expertise von 17 anerkannten Verfassungsrechtler:innen schon damals belegte, warum die AfD als rechtsextrem und demokratiefeindlich bewertet wird und die Voraussetzungen für ein Parteiverbot nach Art. 21. GG erfüllt.
Viele Bundestagsabgeordnete erwarteten damals die Veröffentlichung eines Gutachten des Bundesamt für Verfassungsschutz zur AfD. Die jetzige Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem kam vor diesem Hintergrund zu spät. Die Forderung nach einem Verbot der AfD wurde nach den ersten Informationen zur Einstufung erneut befeuert.
„Der jüngste Besuch der rechtsextremen Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah und Manuel Krauthausen in Schweringen sowie die Eröffnung eines AfD-Büros in Nienburg durch einen erklärten Anhänger des vermeintlich aufgelösten Höcke-Flügels aus Hannover macht deutlich, dass die rechtsextreme AfD Ressourcen aus der Landeshauptstadt nach Nienburg verlagert und wir uns der Herausforderung im Landkreis Nienburg besonders stellen müssen.“, so eine Sprecherin des Runden Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt Nienburg.
Gleichwohl ist die Forderung nach einem AfD-Verbot umstritten. Die Mehrheit der Bundestagsabgeordnete hat sich laut einer Veröffentlichung der Tageszeitung Weser Kurier ihre abschließende Meinung zum AfD-Verbot noch nicht gebildet.
Dem Runden Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt Nienburg liegt inzwischen das vollständige Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutzes vor und die Initiative beschreibt mit einem Zitat aus dem Fazit des Gutachtens die Radikalisierung der AfD als kaum umkehrbar: „Entsprechend ist im Unterschied zum letzten Gutachten nicht mehr davon auszugehen, dass es gemäßigteren Kräfte in der AfD noch möglich ist, diese festgestellte verfassungsfeindliche Prägung der Gesamtpartei umzukehren.“ (Quelle: BfV-Gutachten 2025, S. 1065)
Der Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt verweist aber auch auf Rechercheplattformen wie www.afd-verbot.de, die weitere Fakten zur rechtsextremen AfD bereitstellt.
Die Veranstaltung soll zunächst durch Informationen eine solide Gesprächsgrundlage schaffen, um dann eine sachliche Diskussion der Besucher:innen zu ermöglichen.
Die Veranstalter:innen behalten sich Einlassbeschränkungen gemäß Versammlungsgesetz vor. Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören bzw. durch rassistische, rechtsextreme oder andere demokratiefeindliche Äußerungen aufgefallen sind, können abgewiesen und ausgeschlossen werden.
🌞 Sommerpause im Haus der Generationen 🏡
📅 18.07. – 13.08.2025
🏝️ In dieser Zeit bleibt das Haus geschlossen – keine Beratungen – keine Veranstaltungen – keine Kurse!
✅ Ab 14.08. sind wir wieder da!
🌻 Wir wünschen allen eine schöne Sommerzeit! 🏖️
Eine Woche geschlossen!
Appell an neue Bundesregierung
293 Organisationen fordern eine verantwortungsvolle Asyl- und Migrationspolitik
Anlässlich der Kanzlerwahl von Friedrich Merz und der Vereidigung der neuen Bundesregierung hat sich ein bemerkenswert breites zivilgesellschaftliches Bündnis für einen Appell an die neue Bundesregierung für eine verantwortungsvolle Asyl- und Migrationspolitik zusammengetan.
Zu den Unterzeichner*innen des von PRO ASYL, dem Deutsche Gewerkschaftsbund und dem Paritätischen Gesamtverband initiierten Appell gehören Flüchtlingsräte wie der Flüchtlingsrat Niedersachsen, Wohlfahrtsverbände wie Diakonie Deutschland und die Caritas, Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International, Migrantische Verbände wie die Bundeskonferenz der Migrant*innen, Landesorganisationen und lokale Initiativen.
Appell für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Ausgrenzung
Als Reaktion auf einen Wahlkampf, der von einer aufgeheizten Stimmung gegen Geflüchtete und Zugewanderte geprägt war, und angesichts des Koalitionsvertrags fordern 293 Organisationen von der neuen Bundesregierung, Verantwortung für alle in Deutschland lebenden Menschen zu übernehmen. Die Ausgrenzung einzelner Gruppen schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und nützt nur den Feinden einer freiheitlichen Demokratie. “Damit muss endlich Schluss sein”, so die Unterzeichnenden.
“Unsere Gesellschaft gewinnt ihre Stärke aus Offenheit, Vielfalt und der Überzeugung, dass allen Menschen gleiche Rechte zukommen.“
“Zugewanderte und hierher geflüchtete Menschen sind integraler Teil unserer Gesellschaft – sie gehören zu Deutschland”, so das Bündnis. “Nicht Geflüchtete und Zugewanderte spalten unsere Gesellschaft, sondern eine Politik, die sich den strukturellen und sozialen Problemen unseres Landes zu lange nicht konsequent angenommen hat.” Und weiter: “Für die hohe Belastung von Kommunen und einzelnen Berufsgruppen im Zusammenhang mit Migration werden allein Geflüchtete verantwortlich gemacht, anstatt die tatsächlichen sozialen, politischen und finanziellen Ursachen dieser Belastung anzugehen.“
Das Bündnis fordert gute Konzepte für eine funktionierende Asyl-, Aufnahme- und Integrationspolitik. Hierzu zählten der Schutz individueller Rechte, insbesondere des Rechts auf Asyl, verlässliche Investitionen in die Integrations- und Aufnahmestrukturene, die Entfristung des Chancen-Aufenthaltsrechts, ein Abbau der Hürden für Qualifikation und Arbeitsaufnahme für Geflüchtete sowie der Erhalt und Ausbau legaler Zugangswege, wie Resettlement und Aufnahmeprogrammen und insbesondere Familiennachzug.
Hier finden Sie den vollständigen Appell sowie die Liste der unterzeichnenden Organisationen – das Haus der Generationen ist auch dabei…
„Internationale Frauenbegegnung mit Musik und Tanz“

Die Veranstaltung findet
am Freitag, den 09.05.2025 um 18.00 Uhr im
Nienburger Kulturwerk, Mindener Landstraße 20, Nienburg statt.
Eintritt ist nur für Frauen ab 16 Jahren. Bitte eine Kleinigkeit fürs Buffet mitbringen!
Wir freuen uns auf viele Anmeldungen bis zum 06.05.2025 unter migration@kreis-ni.de oder 05021 967678 und einen schönen Abend!
Dozent*innen für Lernförderung gesucht!
Toleranz im Topf – ab jetzt etwas anders…
Bürobedarf kaufen und unseren Verein unterstützen

Von Bürobedarf bis Urlaubsreisen:
Über 2.000 Shops unterstützen unseren Verein, wenn ihr über Gooding dort einkauft!
So einfach geht’s:
- Unser Vereinsprofil besuchen: https://www.gooding.de/haus-der-generationen-stolzenau-e-v-27014
- „Einkauf starten“ klicken und nach dem gewünschten Shop oder Produkt suchen.
- Ganz normal einkaufen – der Shop meldet nach dem Einkauf eine Prämie an uns.
Eine besondere Bitte an alle Unternehmen:
Nutzt Gooding für eure Bürobedarf-Bestellungen! Beim Anbieter Viking erhalten wir bis zum 13. Oktober bis zu 10% vom Bestellwert für unsere Vereinskasse.
Vielen Dank für eure Hilfe!





