Das neue Volkshochschulprogramm ist da…

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…vorerst nur online unter https://www.vhs-nienburg.de, aber ab Anfang September liegt auch bei uns im Haus der Generationen wieder das gedruckte Programmfür das Studienjahr 2022/23 bereit und kann hier abgeholt werden

Das Mehrgenerationenhaus „Haus der Generationen Stolzenau“ macht in Kooperation mit der VHS wieder spannende Bildungsangebote unterschiedlichster Art vor Ort. Hier kommt ein kurzer Überblick in chronologischer Reihenfolge über die 2022 im Haus der Generationen Stolzenau beginnenden Volkshochschulkurse, die von uns organisiert wurden. Wir konzentrieren uns auf Kurse im Bereich der digitalen Bildung, aber wir bitten aber auch die Kurse der Arbeitsstelle Stolzenau zu beachten, die im Mehrgenerationenhaus im Bereich Gesundheit/Entspannung/Stressbewältigung durchgeführt werden. 

Alle folgenden Kurse gehen über 5 Abende jeweils von 19:00 bis 20:30 Uhr. Anmeldungen werden sehr gerne über das Online-Portal der VHS entgegen genommen: https://www.vhs-nienburg.de/kurssuche/liste?suchesetzen=false&kfs_aussenst=P%20-%20Haus%20der%20Generationen&Contrast=0, wer dies nicht nutzt, kann auch eine schriftliche Anmeldung mit einem Formular der VHS an das Haus der Generationen senden oder hier abgeben. Da die Teilnehmendenzahl bei allen Kursen begrenzt ist, werden die Plätze nach Eingang der Anmeldung vergeben.

  • Workshop Smartphone/Tablet (Einstieg), Kurs-Nr. 23P5B800,  Abweichend vom Programm: Dienstag, 13.9.2022
  • Windows 10 für Einsteiger:innen, Kurs-Nr 23P5B200: Mittwoch, 14.9.2022
  • Workshop Smartphone/Tablet (Aufbau), Kurs-Nr. 23P5B820: Montag, 7.11.2022
  • Erste Schritte mit dem Apple iPad, Kurs-Nr. 23P5B860: Mittwoch, 9.11.2022 

Außerdem bieten wir am Dienstag, den 1.11.2022 um 19:00 Uhr in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Nienburg einen Vortag zum Thema Online-Banking an, Kurs-Nr. 23P1D020, Anmeldungen bitte bis zum 25.10.. An diesem Abend stelle Berater:innen die digitalen Bankdienstleistungen vor, zeigen, wie sie genutzt werden und auf welche Sicherheitsaspekte dabei geachtet werden sollte.

Wir freuen uns auf Ihre/eure Anmeldungen!

Gute Betreuung ukrainischer Schüler*innen am Gymnasium Stolzenau

Der Verein Haus der Generationen Stolzenau hat drei junge ukrainische Studierende, die im Landkreis Nienburg angekommen sind, als Ehrenamtliche unter Vertrag genommen. Nataliia Cherniak, Oleh Iashchuk und Sofia Hadelshyna werden stehen in einem Kooperationsprojekt mit den Rotary Clubs Stolzenau und Rehburg-Loccum Am Kloster vormittags im Gymnasium Stolzenau als Ansprechpartner*innen und Unterstützung für ukrainische Schüler*innen zur Verfügung.

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit. und die großzügige Finanzierung durch die Rotary-Clubs!

Fastenbrechen Mädchen*Treff, 22.04.22

Hallo! Mein Name ist Yasmin und ich bin für die nächsten Monate Praktikantin im Mehrgenerationenhaus Stolzenau. 

Schon in meiner ersten Praktikumswoche wurde ein Abend mit dem Mädchen*Treff veranstaltet.  

Da seit Anfang des Monats der Ramadan begonnen hat, sollte an diesem Abend gemeinsam das Fasten der Muslim*innen gebrochen werden. Das hieß natürlich, dass alle Mädchen* etwas zu essen mitgebracht haben. Das Ergebnis war ein gefüllter Tisch mit traditionellen Gerichten aus den verschiedensten Ländern und Kulturen: von Deutschland über die Türkei bis nach Indonesien…

Jede Religion handhabt das Fasten anders. Durch die gemischte Gruppe hat man nicht nur über den islamischen Fastenmonat mehr erfahren, sondern konnte direkte Vergleiche und Unterschiede für sich feststellen. Unity in diversity!

Die Stimmung war von der ersten Minute an sehr ausgelassen und beglückend. Es wurden Geschichten ausgetauscht und von den verschiedenen Speisen wurde natürlich probiert, probiert, probiert. 

Neben vielen schönen Gesprächen haben wir den Abend mit Spielen ausklingen lassen. 

Ein sehr gelungener Freitagabend wie ich fand, denn von Anfang an wurde mir klar, was für eine angenehme und willkommen-heißende Mädchen*gruppe ich vor mir stehen hatte.

Eine Gruppe, in der ungezwungen miteinander geredet, diskutiert und gelacht werden konnte. Eine Gruppe aus vielen verschiedenen Persönlichkeiten und Hintergründen, die sich gegenseitig unterstützen und ergänzen.

Für mich ist der Mädchen*Treff der perfekte Beweis dafür, dass Empowerment junger Frauen im MGH beispielhaft stattfindet. Auch ein einfacher Freitagabend bringt unfassbar viel Inspiration und einen Ort voll Erkenntnisse mit sich, das habe ich aus erster Hand in der letzten Woche erfahren. 

Danke an den Mädchen*Treff für den schönen Abend. 

Danke an Ebru für die Einladung und deine Arbeit! 

Mehr als eine Urkunde…

…bedeutet das Zertifikat, dass unsere Kollegin Ebru Öztürk durch eine Qualifizierung bei der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen*arbeit NRW erworben hat. Die Teilnehmerinnen ihres Mädchen*treffs freuen sich sehr, dass Ebru jetzt Trainer*in für rassismuskritische Mädchen*arbeit ist !

Die über zweijährige Weiterbildung umfasste folgende Inhalte:

Rassismus und Intersektionalität, Empowerment und Privilegienreflexion, Konzeption und Gestaltung von Trainings sowie Praxis- und Methodenreflexion. Außerdem war die Planung und Durchführung eines Praxisprojekts und die Erstellung einer Abschlussreflexion gefordert.

Wir als Trägerverein des Mehrgenerationenhauses und der Migrationsberatungsstelle gratulieren Ebru Öztürk herzlich zu der erfolgreich abgeschlossenen Qualifizierung und freuen uns, dass sie ihre erworbenen Kenntnisse nicht nur als Trainerin, sondern auch in ihrer täglichen Arbeit hier im Haus einbringen wird.

Solidarität mit der Ukraine!

Foto von Matti von Pexels

„Wir sind heute Morgen in einer anderen Welt aufgewacht!“ 

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, 24.2.2022

Es herrscht Krieg im Herzen Europas, das macht uns sprachlos. Seit gestern wird die Ukraine vom russischen Militär angegriffen. In der Ostukraine gibt es seit acht Jahren Krieg – doch der Überfall ist eine neue Dimension der Bedrohung und Aggression. In tiefer Sorge um unsere ukrainischen und belarussischen Kooperationspartner*innen gilt unsere volle Solidarität den Menschen in der Ukraine und der ukrainischen Zivilgesellschaft.

Die Angriffe gefährden ganz bewusst die demokratischen Strukturen, die das Land in den letzten Jahren erfolgreich aufbauen konnte. Die Ukraine ist ein Land mit einer starken Zivilgesellschaft. Unsere Solidarität ist hier besonders gefragt: Für ein Land, in dem engagierte Demokrat*innen mitreden können, Minderheitenrechte konsequent ausgebaut und in dem Presse- und Medienfreiheit gewahrt werden.

Den Angriff auf die Ukraine begründet Putin mit dem Ziel der “Entnazifizierung” des Landes. Faschisten hätten in Kiew die Macht ergriffen und stellten eine Gefahr für Russland dar. Das Land hat einen Präsidenten mit jüdischem Familienhintergrund, gewählt durch freie Wahlen. Putin geht es um Macht und Einfluss, die ukrainischen Demokratiebestrebungen sind ihm ein Dorn im Auge. Dass die Machthaber in Russland ein demokratisches Land überfallen und annektieren wollen, macht sprach- und hilflos, es ist ein demokratischer Albtraum und eine Gefahr für unsere freiheitlichen Werte. Wir dürfen die Ukraine und ihre Zivilgesellschaft jetzt nicht alleine lassen.

Gehen wir zusammen auf die Straße, protestieren wir in den Sozialen Netzwerken, unterstützen wir die Menschen und die demokratische Gesellschaft, in der Ukraine und auch in Russland. Dass es auch ein anderes Russland als das Putin-Regime gibt, beweist das klare Statement von Memorial Moskau, das den Krieg gegen die Ukraine als Verbrechen benennt und ein sofortiges Ende der Aggression fordert.

Solidarität mit der Ukraine!

Wie diese Solidarität ganz praktisch aussehen kann, dazu finden sich hier einige Ideen: https://www.businessinsider.de/bi/ukraine-krieg-wie-kann-ich-von-deutschland-aus-meine-solidaritaet-mit-den-ukrainern-zeigen/

Freie Plätze im Smartphone-Kurs!

Photo by Anna Shvets on Pexels.com

Im VHS-Kurs Smartphone, aber richtig, von Anfang an sind ganz kurzfristig zwei Plätze frei geworden. Schnellentschlossene können sich ab sofort im Haus der Generationen telefonisch anmelden unter 05761 902696 oder online https://www.vhs-nienburg.de/kurssuche/liste?suchesetzen=false&kfs_aussenst=P%20-%20Haus%20der%20Generationen.

Der Umgang mit dem Android-Smartphone ist einfach, heißt es – aber wenn ich gar nicht weiß, wie ich es überhaupt anschließe, auflade und einschalte?
In diesem Kurs werden alle Fragen zum Smartphone geklärt, die peinlich sind und die man seinen Kindern oder Enkelkindern nicht stellen möchte…
Bringen Sie einfach Ihr neues Gerät mit, alles Weitere machen wir hier im Kurs zusammen – und wenn es erstmal läuft, kann ein Smartphone so viel mehr als telefonieren!
Dieser Kurs ist für Menschen, die sich ein Android-Smartphone zugelegt haben – kein Apple iPhone!

VHS-Kurs Basenfasten

Die VHS-Arbeitsstelle Mittelweser sucht dringend noch 2-3 Teilnehmer*innen für diesen Kurs! Anmeldungen bitte online oder bei Martina Broschei, Tel. 05761 9026209 oder vhs-mittelweser@gmx.de

Ort:Mühle, Landesbergen , Kursnummer: 22F3F010 

BeginnMi., 17.11.2021, 18:30 – 20:45 Uhr, 3 Abende bis 01.12.2021
Kursgebühr31,50 €
Dauer3 Abende
KursleitungHelga Wuttke
BemerkungenBequem anziehen, Isomatte und etwas zum Trinken mitbringen.
Eine vorherige schriftliche oder Online Anmeldung ist bei der Arbeitsstellenleitung erforderlich.

Basenfasten – eine sanfte Methode zur Entschlackung, Gewichtsreduktion, Darmregulierung.
Während des Basenfastens wird auf Nahrungsmittel verzichtet, die sich sauer verstoffwechseln. Diese Diät besteht im Wesentlichen aus gedünstetem Gemüse, Obst und Salaten und sollte 1 – 2 Wochen beibehalten werden. Danach erfolgt ein Kostaufbau in eine zukünftige sinnvolle Ernährung, die den Körper nicht übersäuert und bei den meisten Erkrankungen notwendig ist, um wieder zu gesunden. Schon nach wenigen Tagen kann eine Umstellung wahrgenommen werden, wie z.B. das Verschwinden des Heißhungers auf Süßes, besserer Schlaf, das Abklingen von Beschwerden und ein wesentlich leichteres Körpergefühl. Ernährungsgewohnheiten werden in Frage gestellt, Neugierde und Begeisterung für machbare Alternativen geweckt.

Besuch der Bundestagsabgeordneten im Mehrgenerationenhaus

v.l.n.r. Ursula Volans, Fred Nordmann, Marja-Liisa Völlers, Katja Keul, Polina Witte, Ute Müller

Auf Einladung des Haus der Generationen Stolzenau e.V. trafen sich die Bundestagsabgeordneten Katja Keul (B`90/Die Grünen) und Marja Völlers (SPD) mit der Leiterin des Mehrgenerationenhauses Ute Müller und dem ehemaligen Bundeswehrsoldaten Fred Nordmann, um über die aktuellen Entwicklungen in Afghanistan und deren Auswirkungen auf die örtliche Beratungsstelle zu diskutieren. Zudem sprachen sie über die drohenden Stellenkürzungen in der Migrationsberatung, die das Land Niedersachsen im Haushaltsentwurf vorsieht.
 
„Die aktuellen Umstände sind arbeitstechnisch vergleichbar mit denen von 2015/16, jedoch ist die Stimmung eine ganz andere. Damals waren die ankommenden Menschen positiv gestimmt und zukunftsorientiert, heute kommen viele Afghanen zu uns, die einfach nur weinen und um zurückgebliebene Familienangehörige bangen“, schildert Ute Müller die derzeitige Situation der Migrationsberatung. Alle Versuche, effektiv zu helfen und Familienangehörige ausfindig zu machen und nach Deutschland zu holen, würden zu nichts führen. „Ich bin fassungslos über das Zurücklassen so vieler Menschen, die über Jahre mit unseren Soldaten zusammengearbeitet haben“, so die Leiterin weiter.
 
Fred Nordmann, der als Soldat insgesamt zweieinhalb Jahre in Afghanistan verbracht hat, zeigt sich ebenfalls zutiefst enttäuscht über die Entwicklungen. Er kritisiert außerdem den geringen Stellenwert, welcher den Ortskräften schon zu Einsatzzeiten entgegengebracht worden sei. Die Ortskräfte seien nicht ernst genommen worden, obwohl sie für die SoldatInnen zu jeder Zeit den Kopf hingehalten und die Camps beschützt hätten. Nordmann macht zudem deutlich, dass schon lange abzusehen gewesen sei, dass gesteckte Ziele nicht erreicht würden und man sich auf der Stelle drehte. Umso mehr schockiert ihn die nun stattfindende Behandlung der Ortskräfte durch die Bundesregierung.
 
Katja Keul, die Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags ist, sieht in der „Katastrophe mit Ansage“ ein klares Versagen der Bundesregierung, insbesondere von Innenminister Seehofer und Außenminister Maas. Laut der Grünenabgeordneten sei das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts de facto bereits wieder geschlossen und Listen mit Namen und Daten von zu evakuierenden Personen werden nicht mehr angenommen. Hinzu komme, dass seit Jahren Visa für den Familiennachzug nur schleppend bearbeitet würden, so dass auch Menschen, die eigentlich längst in Deutschland sein dürften, jetzt in Afghanistan festsitzen. Es könne zurzeit also nur darauf gesetzt werden, dass der zivile Luftverkehr wieder aufgenommen werden könne und die Taliban diese Menschen dann ausreisen lassen. „Allen Menschen, denen es dann eigenständig gelingt, aus Afghanistan auszureisen, dürfen bei der Einreise nach Deutschland keine Steine in den Weg gelegt bekommen“, so die Grünenpolitikerin. Die drohende humanitäre Katastrophe, welche Millionen von Menschen in dem Land betreffen werde, sei ein weiteres riesiges Problem, welches in naher Zukunft auf uns zukommen werde, erklärt Keul weiter. 

Die Chance des Gesprächs mit Bundespolitikerinnen nutzt Ute Müller auch, um auf die drohenden Stellenkürzungen aufmerksam zu machen, welche im aktuellen Haushaltsentwurf des Landes vorgesehen seien. „Trotz gestiegenem und weiter steigendem Personalbedarf nicht zuletzt durch die Afghanistankrise wird unsere Arbeit jetzt unverständlicherweise durch finanzielle Streichungen bedroht“, so Müller. Die Abgeordnete der Grünen zeigt ebenfalls deutliches Unverständnis für diese Pläne. „Jeden Cent, der jetzt in der Migrationsberatung gekürzt wird, zahlen wir hinterher doppelt und dreifach zurück. Schlechte Integration ist auf lange Sicht viel teurer als ein gut finanzierter Prozess von Beginn an“, so Keul. Alle Anwesenden sind sich einig, dass die Antwort auf die Geschehnisse in Afghanistan keine Kürzung der Migrationsberatungsstellen sein darf. Die so wertvolle Arbeit des Mehrgenerationenhauses und vieler anderer Stellen im Land müsse entsprechend wertgeschätzt werden.