„Auch in ländlichen Regionen gibt es Menschen in Not“

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Sie warben bei Staatssekretärin Kerstin Griese und  Marja-Liisa Völlers (MdB) um politische Unterstützung für das laufende und geplante EHAP-Projekt (v.li.): Nadine Schlier (Fachdienstleitung Jugend und Soziales Samtgemeinde Mittelweser), Jens Beckmeyer  (Samtgemeindebürgermeister Mittelweser) Sozialstaatsekretärin Kerstin Griese (SPD),  Uwe Folk (Samtgemeinde Liebenau), Marja-Liisa Völlers MdB (SPD), Matthias Mente (Verein Herberge zur Heimat Nienburg e.V.), Ute Müller (Haus der Generationen Stolzenau e.V.), Ulla Althoff (EHAP Administration Verein Herberge zur Heimat Nienburg e.V.)

 

Auf Vermittlung der heimischen Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (MdB) wurde eine Delegation des EHAP-Kooperationsverbundes aus dem Landkreis Nienburg kürzlich von der Parlamentarischen Staatssekretärin für Arbeit und Soziales Kerstin Griese im Reichstag empfangen. Die Kreis-Nienburger bedankten sich, dass der Gesprächswunsch von Kerstin Griese trotz Fußverletzung und Verpflichtungen auf der Regierungsbank während der laufenden Bundestagsdebatte erfüllt wurde.

EHAP steht für „Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen“. Der Fonds will die Zahl der von Armut gefährdeten Menschen reduzieren und die sozialeIntegration verbessern. Der Verein Herberge zur Heimat Nienburg e.V. als Träger führt seit 2016 kooperativ mit der Samtgemeinde Liebenau und dem Landkreis Nienburg das Projekt „Teilhabe in der Peripherie – Inklusion von besonders Benachteiligten auf dem Lande“ durch. Während sich die Samtgemeinde verstärkt um EU-Zugewanderte kümmert, konnte der Herbergsverein die Arbeit mit Wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen intensivieren.

„Über 500 Personen sind in Liebenau insbesondere aus Rumänien, Bulgarien und Polen zugewandert“, berichtet Uwe Folk von der Samtgemeinde. Besonders benachteiligten EU-Zugewanderten hätten Beratungs- und Unterstützungsleistungen des regulären Hilfesystems zugänglich gemacht werden können.

Der Verein Herberge zur Heimat Nienburg konnte dank der EU-Förderung, die zu 10% aus Bundesmitteln aufgestockt wird, bisher über 300 Wohnungsnotfälle an das reguläre Hilfesystem anbinden und sozialräumliche Netzwerke knüpfen, berichtete Sozialarbeiter Matthias Mente.

Um die bisher gesammelten Erfahrungen ausbauen und weiterentwickeln zu können, hat der Verein Herberge zur Heimat Nienburg als Hauptprojektträger den bisherigen Kooperationsverbund erweitert. Neben dem Haus der Generationen in Stolzenau und Bethel im Norden (Freistatt) gelang es, die Samtgemeinde Mittelweser als neue Kooperationspartnerin zu gewinnen. Mit dem Projekt „BIBA Land“ Beraten, Integrieren, Begleiten, Ankommen in der Mitte Niedersachsens“ sollen besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen an das reguläre Hilfesystems angebunden werden. Die Ansprache, Beratung und Information der Unionsbürgern/-innen soll vom Haus der Generationen Stolzenau im Südkreis des Landkreises Nienburg und den Beraterinnen und Beratern der Samtgemeinde Liebenau im Nordkreis vorgenommen werden.

Die Ansprache, Beratung und Begleitung wohnungsloser oder von Wohnungslosigkeit bedrohter Personen zu lokal oder regional vorhandenen Hilfeangeboten sollen für den Landkreis Nienburg von der Beratungsstelle WOHNWEGE des Vereins Herberge zur Heimat Nienburg und für die Region Nordost des Landkreises Diepholz von Bethel im Norden durchgeführt werden. „Wir würden uns freuen, wenn das Projekt 2019 in erweiterter Form fortgeführt werden könnte“, votierten der Bürgermeister der Samtgemeinde Mittelweser Jens Beckmeyer und die Leiterin des Stolzenauer Mehrgenerationenhauses „Haus der Generationen“ Ute Müller um politischen Rückenwind bei den Politikerinnen.

Der erweiterte Kooperationsverbund freute sich über die kürzlich ergangene Mitteilung, dass er nun für das Antragsverfahren zugelassen ist. „Es braucht die Entwicklung kreativer Formate aufsuchender Beratung in unserer strukturschwachen Region“, machte Ulla Althoff vom Verein Herberge zur Heimat Nienburg mit Blick auf die Zielgruppen deutlich und traf bei Sozialstaatssekretärin Kerstin Griese auf offene Ohren: „Es ist gut und wichtig, Hilfsangebote für diesen Personenkreis in ländlichen Regionen vorzuhalten.“

SMART – Stärkung von Migrantinnen und Migranten für Arbeit und Teilhabe

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Der SMART 1-Kurs bei FUNDUS aktiv ist vorbei und die TeilnehmerInnen halten stolz ihre Zertifikate in der Hand. Sie sind in dem Kurs in 360 Unterrichtseinheiten auf die Integration in den Arbeitsmarkt vorbereitet worden und haben eine erste berufliche Orientierung durchlaufen. Durch Profiling wurden ihre Potenziale und Ressourcen herausgearbeitet und ein erstes berufliches Profil erstellt, mit dem Ziel der Entwicklung einer individuellen Anschlussperspektive.

Warum wir das hier veröffentlichen?

Mit FUNDUS kooperieren wir seit Jahren gut, gerne, zielgerichtet und erfolgreich! Von den Menschen, die an dem jetzt abgeschlossenen Kurs teilgenommen haben, kommen 60% aus unserem Beratungsumfeld. Sie alle sind gerne und regelmäßig in den Kurs gegangen und finden es sehr schade, dass es keine Weiterführung dieses Angebots gibt. Es handelt sich zum ganz überwiegenden Teil um Menschen, die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus keinen Anspruch auf die Teilnahme an Integrationskursen haben – aber auch sie wollen lernen, ankommen, arbeiten und am Leben in Deutschland teilhaben!

Wir möchten FUNDUS aktiv dafür danken, dass sie sich dieser Zielgruppe angenommen haben und berufsorientierte Sprachförderung, freie Deutschkurse, spezielle Förderangebote für Frauen, interkulturelle Projekte und vielfältige Unterstützung zur Integration und Vernetzung von Migrationen und Migranten in hoher Qualität angeboten haben!

Mal was ganz Anderes! Bridge?!?!

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Bridge ist eine ideale Kombination aus Denksport und Spaß.  Es lohnt sich, dieses faszinierende, spannende und abwechslungsreiche Kartenspiel zu lernen. Man spielt es auf der ganzen Welt nach denselben Regeln. Im Vergleich zu anderen Kartenspielen kann beim Bridge der Glücksfaktor beinahe ausgeschlossen werden. Erfolgsmomente stellen sich bereits nach kurzer Zeit ein. Und ganz nebenbei trainieren Sie auf unterhaltsame Weise Ihr Gehirn. Also: Karten zücken und los geht’s.

Wir starten mit einem VHS-Kurs, sobald sich 8 TeilnehmerInnen im Haus der Generationen angemeldet haben.

 

Der Sommer ist vorbei – nun ist wieder Zeit für Volkshochschulkurse!

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Das Mehrgenerationenhaus „Haus der Generationen Stolzenau“ macht in Kooperation mit der Volkshochschule Nienburg  interessante Bildungsangebote vor Ort.  Nach den Herbstferien beginnen die folgenden Kurse; Anmeldungen werden im Mehrgenerationenhaus gerne persönlich, telefonisch oder per Mail entgegengenommen!
 
  • Das Smartphone/Tablet – Workshop Aufbau
Mittwoch, 17.10.2018 – 07.11.2018, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: Haus der Generationen Stolzenau, Oldemeyerstraße 9
Dauer: 3 Abende
Dozent: Michael Thäte
Kosten: 22,20 €
 
  • Herz- Meditation NUR NOCH WENIGE RESTPLÄZE!
Dienstag, 23.10. – 18.12.2018, 19:30 – 20:30 Uhr
Ort: Haus der Generationen Stolzenau, Oldemeyerstraße 9
Dauer: 8 Abende
Dozentin: Anke van den Berk
Kosten: 32,00 €
 
  • Das Smartphone/Tablet – Workshop Einstieg
Mittwoch, 14.11.2018 – 28.11.2018, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: Haus der Generationen Stolzenau, Oldemeyerstraße 9
Dauer: 3 Abende
Dozent: Michael Thäte
Kosten: 22,20 €

Toleranz im Topf am 26.9.18!

DSC05883Bereits zum neunten Mal startet die Kochaktion „Toleranz im Topf“ am Mittwoch, 26. September 2018 um 17 Uhr in der Helen-Keller-Schule, Zum Ravensberg 6, in Stolzenau. Herzlich eingeladen sind alle Familien in Stolzenau, für die jüngeren Kinder gibt es kleine Angebote zum Kochen und Spielen. Es wird um einen kleinen Geldbeitrag für die Auslagen (Lebensmittel) gebeten. Die Kochaktion endet nach dem gemeinsamen Essen und Aufräumen um 20.00 Uhr.