Auf der Suche nach Möglichkeiten des beruflichen Wiedereinstiegs?

Auf der Suche nach Möglichkeiten des beruflichen Wiedereinstiegs?

Beratung zu Einstieg, beruflicher Neuorientierung und Qualifizierung in Stolzenau

Sie befinden sich aktuell in Familien- oder Pflegezeit  – und beschäftigen sich mit Ihrer Rückkehr in den Beruf? Sie möchten sich beruflich neu orientieren? Und suchen nach passenden Angeboten, um den Anschluss zu finden und sich zu qualifizieren?

Ulla Althoff, Leiterin der Koordinierungsstelle frau+wirtschaft im Landkreis Nienburg, bietet Berufsrückkehrenden zu diesen Themen Information sowie individuelle und kostenfreie Beratung in Stolzenau. Das Angebot erfolgt in Kooperation mit Frau Ute Müller, Leiterin des „Mehrgenerationenhauses“ in Stolzenau.

Die Beratung findet am Dienstag, 09.06.2015 der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr im Haus der Generationen, Oldemeyerstr. 9, statt. Interessierte Frauen melden sich hierzu bitte unbedingt unter 05021-922 91-95 oder info@frau-und-wirtschaft-ni.de an.

Koordinierungsstelle frau+wirtschaft | Neue Straße 33 | 31582 Nienburg |

Bitte vormerken!

Mi, 20.05.2015, 19:00 – 21:00 Uhr
Nienburger Kulturwerk

Informations- und Diskussionsveranstaltung:

AfD: Mit Stammtischparolen zum politischen Aufstieg

 Mit populistischen Parolen wie „Raus aus dem Euro- zurück zur DM“, „Wir sind nicht das Weltsozialamt“ oder auch „Mut zur Wahrheit-Mut zu Deutschland“, gelang es der vor zwei Jahren gegründeten AfD, politischen Zuspruch und Wahlerfolge insbesondere aus der Mitte der Gesellschaft zu erlangen. Dabei knüpft die AfD in ihrer Propaganda an die Gemütslage des „entsicherten Bürgertums“ (Prof. Heitmeyer) an und mobilisiert Ressentiments nicht nur gegen die etablierten Parteien, sondern insbesondere auch gegen gesellschaftliche Minderheiten. Wohlstandschauvinistische Interessen werden vielfach sozialpopulistisch verpackt, Stammtisch-Argumente erklärtermaßen zum Ausgangspunkt politischer Kampagnen genutzt. Leugnung des Klimawandels, Ablehnung des Mindestlohns und der Rente mit 63, Einführung der Kirchhofsteuer zugunsten der Besserverdienenden, Ablehnung des Gender-Mainstreamings  und der sexuellen Vielfalt, Einwanderung nur unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Nützlichkeit; diese und andere Programmpunkte der AfD werden in dem Vortrag dargelegt und kritisch beleuchtet. Zudem wird die Aussage des Parteiführers Bernd Lucke am Abend der Hamburg-Wahl im ZDF: „Wir haben nie mit PEGIDA zusammengearbeitet“ als grobe Unwahrheit entlarvt. Anhand zahlreicher Beispiele wird die organisatorische und politische Zusammenarbeit zwischen der AfD und PEGIDA, HAGIDA, OLGIDA etc. nachgewiesen und darüber hinaus der äußerst rechte Rand der Partei anhand ausgewählter Dokumente präsentiert.

Erika Schneider (recherche-nord)

Ralf Beduhn (Leiter der Kommission „Courage gegen Rechts“ im Landesverband der GEW)

Veranstalter: WABE-Koordinations- und Fachstelle