Alte Synagoge Petershagen

Hier eine Ankündigung der mit uns befreundeten „Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen“, die wir gerne veröffentlichen:

Bitte vormerken: Prof. Guy Stern kommt nach Petershagen

Die Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen und die Stadt Petershagen haben Prof. Guy Stern aus Detroit/USA, geboren 1922 in Hildesheim, zu einem Gespräch über sein Leben nach Petershagen eingeladen. Er kommt mit seinem engen Freund Prof. Wolfgang Hempel.
Ort und Termin: Kulturzentrum Begegnungsstätte Altes Amtsgericht Petershagen, Donnerstag, 14. Juni 2012, 19 Uhr

Guy Stern ist einer der führenden Exilliteraturforscher und wurde Anfang dieses Jahres zum Ehrenmitglied der Gesellschaft für Exilforschung ernannt. Am 8. Mai dieses Monats erhielt er die Ehrenbürgerschaft seiner Geburtsstadt Hildesheim.
Die Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge hat ihn gebeten, über seine Jugend in der jüdisch-deutschen Jugendbewegung in Hildesheim zu erzählen, über seine Familie und die Besuche bei seinen Großeltern in Vlotho, über seine Emigration in die USA und seinen Einsatz während des Krieges in einer Spezialeinheit der US-Armee, den sogenannten RICHIE BOYS, über die in der ARD, auf ARTE usw. wiederholt ein Dokumentarfilm gesendet wurde, über seine Laufbahn in den USA als Professor für deutsche Literatur und Kunst und seine derzeitige Tätigkeit als Direktor am Holocaust Memorial Center in Farmington Hills, MI, USA. http://www.holocaustcenter.org/

„Mehrgenerationenhäuser sind aus der lokalen Infrastruktur nicht mehr wegzudenken.“

Berlin, den 24. April 2012

Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder begrüßt die 450 Mehrgenerationenhäuser im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II bei der offiziellen Auftaktveranstaltung in Berlin.

Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, begrüßte am 24. April 2012 Vertreterinnen und Vertreter der 450 Mehrgenerationenhäuser aus ganz Deutschland zur offiziellen Auftaktveranstaltung des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II.

Über 600 Einrichtungen haben sich im Jahr 2011 am Auswahlverfahren zum Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II beteiligt. Rund 450 Häuser sind am 01. Januar in das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II gestartet.

Ministerin Dr. Kristina Schröder wies auf die langfristige Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser hin: „Mehrgenerationenhäuser schließen mit ihren bedarfsorientierten Aktivitäten viele Angebotslücken vor Ort. Und sie arbeiten dabei eng mit der Kommune und den weiteren lokalen Akteuren zusammen.“

Alle Mehrgenerationenhäuser richten ihre Angebote nach den regionalen Bedürfnissen aus und bieten den Menschen vor Ort die Dinge an, die sie brauchen.

Im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II bilden vier Schwerpunktthemen dabei die Basis für die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser: Alter und Pflege, Integration und Bildung, Angebot und Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen und freiwilliges Engagement. Außerdem sind sie darauf ausgerichtet, mit ihren vielfältigen Unterstützungsangeboten die Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf zu verbessern.

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II hat eine dreijährige Laufzeit (01.01.2012 – 31.12.2014). Deutschlandweit nehmen 450 Häuser teil; nahezu in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ist ein Haus vertreten. Jedes der Häuser erhält einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. 30.000 Euro werden jährlich aus Bundes- bzw. ESF-Mitteln gezahlt, die weiteren 10.000 Euro übernehmen Kommune oder Land/Landkreis.

Das Mehrgenerationenhaus in Stolzenau ist eines der 450 Mehrgenerationenhäuser im Aktionsprogramm II. Das Haus der Generationen setzt mit vielfältigen Angeboten die vier Schwerpunktthemen um. Ein Beispiel dafür ist die Lernförderung für Schüler, die im Mehrgenerationenhaus in Stolzenau für den Landkreis Nienburg angeboten wird. „Auch in den anderen Handlungsfeldern  wie Freiwilliges Engagement, Alter und Pflege sowie haushaltsnahe Dienstleistungen sind wir dabei, die Möglichkeiten für die Menschen in der Region gemeinsam mit alten und neuen Kooperationspartnern auszubauen“, teilt Ute Müller, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Stolzenau, mit.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.mehrgenerationenhaeuser.de